Ärzte Zeitung online, 17.02.2010

Warnung vor Ärztemangel in Krankenhäusern

BERLIN (dpa). Die Ärzteverband Marburger Bund hat vor einer Verschärfung des Medizinermangels in Krankenhäusern gewarnt. "Ohne bessere Arbeitsbedingungen wird sich die Zahl unbesetzter Arztstellen von 5000 in den nächsten vier Jahren auf 10 000 verdoppeln", sagte der Verbandsvorsitzende Rudolf Henke.

Bereits heute arbeitet laut Marburger Bund mehr als die Hälfte der Krankenhausärzte über 50 Stunden pro Woche. In kommunalen Kliniken müsse fast die Hälfte der Ärzte pro Monat fünf bis neun 24-Stunden- Dienste leisten. "Viele Ärzte arbeiten am Limit", sagte Henke der "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe)

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19896)
Personen
Rudolf Henke (536)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Schutz durch ASS wird durch Risiko ausgeglichen

Nach den Ergebnissen einer Metaanalyse von 13 Studien hat ASS in der Kardio-Prävention zwar einen Nutzen – doch wird er durch das Blutungsrisiko praktisch egalisiert. mehr »

Reform von §219a sorgt weiterhin für Zwist

Im Bundestag soll heute in erster Lesung über die Reform des Paragrafen 219a zum Werbeverbot für Abtreibungen abgestimmt werden. Die FDP krätscht allerdings zwischen den mühsam gefundenen Kompromiss der Koalition. mehr »

Schützt Bildung vor Demenz?

Wer sein Gehirn zeitlebens fit hält und seine kognitiven Fähigkeiten trainiert, hat ein geringeres Demenzrisiko, so die verbreitete Annahme. US-Forscher wecken an der These der kognitiven Reserve nun Zweifel. mehr »