Ärzte Zeitung, 13.04.2010

Hartmannbund fordert geregelte Arbeitszeiten

BERLIN (sun). Der Hartmannbund hat die Arbeitszeiten in deutschen Krankenhäusern bemängelt. Der Ärztemangel und die Zunahme der Patientenkontakte führe an den Kliniken zu einer "exzessiven Auslegung" des Arbeitszeitengesetzes. 24-Stunden-Dienste seien keine Ausnahme, sondern inzwischen die Regel im Arbeitsalltag der Ärzte. "Übermüdung gefährdet vor allem jeden Tag ganz konkret die Gesundheit von Ärzten und ihren Patienten", warnte Hartmannbund-Chef Professor Kuno Winn. Mit einer Plakataktion "Schlaftrunken ans Skalpell?" will der Verband auf das wachsende Problem aufmerksam machen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19260)
Organisationen
Hartmannbund (756)
Personen
Kuno Winn (162)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »