Ärzte Zeitung, 13.04.2010

Hartmannbund fordert geregelte Arbeitszeiten

BERLIN (sun). Der Hartmannbund hat die Arbeitszeiten in deutschen Krankenhäusern bemängelt. Der Ärztemangel und die Zunahme der Patientenkontakte führe an den Kliniken zu einer "exzessiven Auslegung" des Arbeitszeitengesetzes. 24-Stunden-Dienste seien keine Ausnahme, sondern inzwischen die Regel im Arbeitsalltag der Ärzte. "Übermüdung gefährdet vor allem jeden Tag ganz konkret die Gesundheit von Ärzten und ihren Patienten", warnte Hartmannbund-Chef Professor Kuno Winn. Mit einer Plakataktion "Schlaftrunken ans Skalpell?" will der Verband auf das wachsende Problem aufmerksam machen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19628)
Organisationen
Hartmannbund (768)
Personen
Kuno Winn (162)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Marathon geht Amateuren richtig ans Herz

Wer sich als Amateur an einen Marathon wagt, ist trotz regelmäßigen Trainings kardial gefährdet. Studienautoren geben einen Tipp, um das Herz nicht so stark zu belasten. mehr »

„Das ist keine Propagandaschlacht“

Einige Passagen im geplanten Termineservice- und Versorgungsgesetz stoßen Ärzten sauer auf. Im Interview erläutern die drei KBV-Vorstände, warum sie zuversichtlich sind, dass sich Änderungen noch durchsetzen lassen. mehr »

TK senkt Zusatzbeitrag – Barmer nicht

Nach und nach geben die Krankenkassen ihren Beitragssatz für 2019 bekannt - nun tat dies die Kassen-Schwergewichte TK und Barmer sowie zwei weitere AOKen. Es zeichnen sich sinkende Zusatzbeiträge ab, aber nicht bei jeder Kasse. mehr »