Ärzte Zeitung online, 09.06.2010

Klinkärzte sollen 2 Prozent mehr Geld bekommen

FRANKFURT/MAIN (dpa). Die rund 55 000 Ärzte an den kommunalen Krankenhäusern in Deutschland sollen 2 Prozent mehr Gehalt bekommen. Die Erhöhung soll rückwirkend zum Mai für 20 Monate gelten, erfuhr die Nachrichtenagentur dpa am Mittwoch in Berlin aus Teilnehmerkreisen.

Darüber hinaus sollen die Klinikärzte eine Einmalzahlung von 400 Euro sowie einen Zuschlag für Bereitschafts- und Notdienste von 25 Prozent erhalten.

Die Ergebnisse der wochenlangen Tarifauseinandersetzung sollen heute um 11.00 Uhr im hessischen Offenbach der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Einigung zwischen der Ärztegewerkschaft Marburger Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) kam am Mittwochmorgen zustande.

Bei den Tarifverhandlungen für die rund 55 000 Ärzte an den kommunalen Kliniken in Deutschland ging es um Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und mehr Gehalt. Der Marburger Bund hatte für die Mediziner an den bundesweit 700 kommunalen Kliniken 5 Prozent mehr Geld sowie deutlich besser bezahlte Bereitschaftsdienste gefordert. Die kommunalen Arbeitgeber boten vor der Einigung 2,9 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von 33 Monaten.

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