Ärzte Zeitung, 15.06.2010

Chirurgen nicht mit Lasso auf Patientenfang

FULDA (chb). Die Leistungen der niedergelassenen Chirurgen sind nach der Honorarreform 2009 keineswegs explodiert, sondern gesunken. Das belegen nach Auffassung des Berufsverbandes der niedergelassenen Chirurgen (BNC) die Zahlen der aktuellen KBV-Statistik. So lag die Zahl der Behandlungsfälle in den Jahren 2007 und 2008 konstant bei 2,6 Millionen pro Quartal. In den ersten beiden Quartalen 2009 wurden dagegen 2,5 Millionen Fälle registriert. Seit 2009 erhalten die Chirurgen für ambulante Eingriffe und stationsersetzende Leistungen unbudgetierte Honorare.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19242)
Chirurgie (3453)
Organisationen
KBV (7129)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »