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Ärzte Zeitung online, 02.07.2010

GMK fordert Entlastung durch Gemeindeschwestern

HANNOVER (dpa). Gemeindeschwestern sollen nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Manuela Schwesig (SDP) den Ärztemangel auf dem Land lindern.

Es sei wichtig, die nicht-ärztlichen Berufe wie die Gemeindeschwester zu stärken und zu fördern, sagte Schwesig am Donnerstag in Hannover am Rande der Gesundheitsministerkonferenz der Länder. In Mecklenburg-Vorpommern sind Gemeindeschwestern seit einigen Jahren tätig. Sie könnten in ganz Deutschland in der Regelversorgung eingesetzt werden, schlug Schwesig vor.

Ob dieser Vorschlag allerdings umgesetzt werde, entscheide der Bewertungsausschuss in Berlin, in der die Länder nicht säßen. Die Bezahlung ist nach Schwesigs Ansicht aber noch zu gering. Sie kritisierte außerdem, dass die Gemeindeschwestern nur für einen Arzt tätig sein dürften.

Die Gesundheitsminister forderten außerdem, dass sich der Bund an der Finanzierung der überflüssigen Schweinegrippe-Impfstoffe beteiligen solle. "Eine Pandemie-Vorsorge ist Aufgabe des Bundes", sagte Thüringens Gesundheitsministerin Heike Taubert (SPD). Andernfalls würde allein Niedersachsen auf 22 Millionen Euro sitzen bleiben, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Gesundheitsministeriums.

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