Ärzte Zeitung, 19.07.2010

Ärztekammern wollen mehr politischen Einfluss

DRESDEN (tt). Die Landesärztekammern wollen mehr Einfluss bei der Gesundheitsministerkonferenz. So fordert die Sächsische Kammer nach einem Beschluss der Delegiertenversammlung das Sozialministerium auf, im Rahmen der Gesundheitsministerkonferenz "die Landesärztekammern in das Konzept zu Gestaltungsmöglichkeiten der Länder in der medizinischen Versorgung einzubinden".

Es wird beklagt, dass im Handlungskonzept für die Konferenz die Kammern nicht vorkommen. Die Delegierten begründen ihre Forderung damit, dass die Kammer "als sektorübergreifende Körperschaft des öffentlichen Rechtes ein zentrales Bindeglied zwischen den einzelnen Ebenen der ärztlichen Versorgung" sei.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19240)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchesters bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »