Ärzte Zeitung, 21.07.2010

21. Juli ist Gedenktag für gestorbene Suchtkranke

BERLIN (dpa). Organisationen der Suchtkrankenhilfe, Betroffene und Angehörige erinnern jährlich am Gedenktag für gestorbene Drogenabhängige an Rauschgifttote. Am 21. Juli 1998 wurde an der "Gedenkstätte für verstorbene Drogenabhängige" im nordrhein- westfälischen Gladbeck erstmals an die Opfer ihrer Sucht erinnert. Zu dem inzwischen nationalen Aktionstag unter der Schirmherrschaft der Bundesdrogenbeauftragten gibt es in vielen Städten Mahnwachen, Gedenkgottesdienste, Beratungsangebote und Infoveranstaltungen. Das Bundeskriminalamt registrierte 2009 in Deutschland 1331 Drogentote.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Weg frei für GroKo-Gespräche – Schulz verspricht Nachverhandlungen

Es war eine Zitterpartie: Weniger als 60 Prozent der SPD-Delegierten auf dem Parteitag stimmten Gesprächen zur Bildung einer große Koalition zu. Nun soll weiterverhandelt werden – auch in Sachen Gesundheit. mehr »

Neuropathie-Test 2.0 – Handy-Vibration ersetzt Stimmgabel

Es genügt ein Handy mit Vibrationsfunktion: An den Fuß eines Diabetespatienten gehalten, zeigt es Forschern zuverlässig an, ob dieser an einer peripheren Neuropathie leidet. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »