Ärzte Zeitung, 03.09.2010

Sachsen lässt neue Ideen sammeln gegen Ärztemangel

DRESDEN (tt). Das Sächsische Gesundheitsministerium hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, um neue Konzepte gegen den Ärztemangel auf dem Land zu erarbeiten. Die Gruppe besteht aus Mitarbeitern des Sozial-, Wissenschafts- und Finanzministeriums.

Es sei absehbar, "dass die bisherigen Maßnahmen nicht mehr ausreichen, um Versorgungslücken zu schließen", heißt es in einer Erklärung von Gesundheitsministerin Christine Clauß (CDU). Das Gremium soll 20 Vorschläge des Ministeriums diskutieren.

Bis spätestens März 2011 sollen Ergebnisse präsentiert werden. Es geht beispielsweise um die Themen Studienzulassung, Auswahl geeigneter Bewerber über die Änderung der Studieninhalte, Maßnahmen zur Sicherstellung und eine Verbesserung der Infrastruktur auf dem Land.

Sachsens KV und Gesundheitsministerium verstehen sich als Vorreiter beim Kampf gegen den fortschreitenden Ärztemangel.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18985)
Personen
Christine Clauß (90)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Herpes-Viren unter Alzheimerverdacht

Die Virus-Hypothese erhält neue Nahrung: Herpesviren könnten mit einer Alzheimererkrankung zusammenhängen. Eine Reaktivierung der Viren könnte die Krankheit befeuern. mehr »

Das alles muss das Verarbeitungsverzeichnis enthalten

Zur Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung müssen Arztpraxen ein "Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten" anlegen. Was darin alles aufgeführt werden muss, fassen zwei Medizinrechtler zusammen. mehr »

Übermüdete Teens oft adipös und hyperton

Sowohl zu kurzer als auch schlechter Schlaf erhöht bei Jugendlichen das kardiometabolische Risiko. In der bisher größten Studie zum Thema wirkten sich entsprechende Defizite negativ auf Taillenumfang, Blutdruck und Lipide aus. mehr »