Ärzte Zeitung online, 03.09.2010

Verbände schlagen Alarm: Ärztemangel immer größer

BERLIN (dpa). Der Ärztemangel in Deutschland nimmt zu: In der Fläche wird die medizinische Versorgung immer lückenhafter. Dies haben neue Erhebungen der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ergeben, die am Freitag in Berlin vorgelegt wurden.

Danach wird es bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 7000 Hausärzte weniger geben als heute. Hauptgründe: Immer mehr ältere Ärzte setzen sich zur Ruhe, ohne dass es einen Nachfolger gibt.

Viele Ärzte wandern zudem nach dem Studium ins Ausland ab. Und der wachsende Frauenanteil bei Ärzten führt dazu, dass weniger Vollzeitstellen besetzt werden können.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Junge sind besonders depressionsgefährdet

Der Alltag junger Menschen birgt hohe Risiken für Depressionen. Ärzte warnen: Die Gefahr der Chronifizierung ist groß. mehr »

Allergien machen Kindern zu schaffen

Allergien, psychische Störungen und Unfälle bleiben die häufigsten Risiken für chronische Krankheiten von Kindern. Vor allem Asthma, Heuschnupfen und Neurodermitis beeinträchtigen den Nachwuchs. mehr »