Ärzte Zeitung, 23.11.2010

Europäischer Gerichtshof berät über Sterbehilfe

STRAßBURG (dpa). Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat gestern über einen Fall von Sterbehilfe beraten, der deutsche und Schweizer Stellen beschäftigte.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn hatte einer querschnittsgelähmten Frau ein tödliches Medikament für einen Suizid verweigert; daraufhin wandte sie sich an die Organisation Dignitas in der Schweiz, wo sie ihrem Leben 2005 ein Ende setzte.

Der Vertreter der Bundesregierung sagte, es könne keine Verpflichtung für den Staat geben, "einen Suizid möglich zu machen". Das Urteil wird in einigen Monaten erwartet.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »