Ärzte Zeitung, 03.12.2010

KV Nordrhein gegen Arznei-Regresse

DÜSSELDORF (iss). Die Vertreterversammlung der KV Nordrhein fordert die Abschaffung von Richtgrößenprüfungen und Regressen. Sie seien "unzeitgemäße und repressive Instrumente der Verordnungssteuerung", heißt es in einer von den Delegierten verabschiedeten Resolution.

Nach Ansicht der KVNo-VV mildert die ab 1. Januar vorgesehene Begrenzung der Regresse auf 25 000 Euro in den ersten beiden Jahren nach erstmaliger Überschreitung der Richtgröße um 25 Prozent das Drohpotenzial nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »