Ärzte Zeitung online, 05.01.2011

Hartmannbund schreibt Preis für politisches Engagement aus

BERLIN (eb). Engagement in der Berufs- und Sozialpolitik schon während des Medizinstudiums soll belohnt werden. Dazu hat der Hartmannbund nun zum dritten Mal seinen Friedrich-Thieding-Preis ausgeschrieben.

Der Preis ist angehenden Ärzten gewidmet, die sich politisch für ihre Zunft einsetzen. Er ist mit 1000 Euro dotiert. Verliehen wird er von der gleichnamigen Friedrich-Thieding-Stiftung, die der Hartmannbund in den 1970er Jahren ins Lebens gerufen hat.

Nach Angaben des Hartmannbundes sollen mit der Auszeichnung "sehr gute Leistungen bei gleichzeitigem berufs- und sozialpolitischen Engagement während des Medizinstudiums" gewürdigt werden.

Da politisches Engagement während des besonders zeitintensiven Medizinstudiums kaum selbstverständlich ist, soll der Friedrich-Thieding-Preis nicht nur fördern, sondern auch zum Weiter- und Nachmachen motivieren, begründet der Hartmannbund seine Ausschreibung.

Der Preis wird den Angaben zufolge im Rahmen des Parlamentarischen Abends des Hartmannbundes in Berlin verliehen. Bisherige Preisträger waren David Krug aus Lübeck (2009) und Dorothea Herter aus Tübingen (2010).

Bewerbungen nimmt die Friedrich-Thieding-Stiftung noch bis zum 15. April 2011 entgegen.

Weitere Informationen auf www.hartmannbund.de

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