Ärzte Zeitung, 10.01.2011

Söder: Selbstverwaltung bei Honorar überfordert

BERLIN (hom). Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) hat sich im Interview mit dem Magazin "Spiegel" dafür ausgesprochen, dass der Staat künftig Rahmenbedingungen für die Honorare der niedergelassenen Ärzte festlegt.

Geschehen könne dies in Form einer Rechtsverordnung durch die Bundesregierung, sagte Söder. "Dabei würden natürlich die verschiedenen Arztgruppen gehört."

Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) stießen bei "ihren wichtigsten Aufgaben immer wieder an Grenzen", kritisierte Söder. Vor allem die "selbstgemachten Honorarreformen" hätten an der Basis für Verdruss gesorgt.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18748)
Organisationen
Spiegel (1098)
Personen
Markus Söder (267)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[11.01.2011, 20:48:33]
Dr. Bernd Köppl 
Staatsmedizin pur
Wenn also die Selbstverwaltung beim ärztlichehn Honorar - besonders für Bayrische Ärzte - angeblich überfordert ist, dann muss der Staat es richten. Besser hätte es Die Linke auch nicht formulieren können. Da sieht man mal was aus Partein wird, die zu lange regieren.
B Köppl zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

Hausärzte zur Kooperation mit Pflegeheimen verpflichtet

Union und SPD bringen ihr zweites Gesetzespaket in der Gesundheitspolitik auf den Weg. Es geht um ein Milliarden Euro schweres Pflege-Programm. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »