Ärzte Zeitung, 19.01.2011

AOK Bayern befragt Hausärzte online zu neuen Verträgen

MÜNCHEN (sto). Vor dem Beginn neuer Verhandlungen über Hausarztverträge in Bayern hat die AOK Bayern bei ihren Versicherten und Hausärzten in Bayern eine Internet-Umfrage gestartet.

Damit will die Kasse erfahren, welche Gesichtspunkte und Effekte den jeweiligen Adressaten besonders wichtig sind. Mit ihren Antworten können nach Darstellung der AOK Hausärzte und Versicherte Einfluss auf die konkrete Ausgestaltung künftiger Hausarztverträge nehmen.

"Wir setzen auf größtmögliche Transparenz mit dem Ziel, auch für künftige Verträge hohe Akzeptanz zu erhalten," erklärte AOK-Chef Helmut Platzer. Die AOK stehe weiterhin zur hausarztzentrierten Versorgung.

"Die Patienten erhalten durch qualifizierte Hausärzte und ihre Lotsenfunktion eine qualitativ bessere Behandlung", sagte Platzer. Die Abstimmung im Internet läuft noch bis zum 28. Januar.

Hausärzte können unter http://www.aok-gesundheitspartner.de/by/ abstimmen. Für Versicherte besteht unter www.aok.de/bay die Möglichkeit, sich zu äußern.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Von der Party in die Notaufnahme

Nach reichlichem Genuss von Energy-Drinks entwickelt ein junger Patient einen Infarkt. Die Diagnostik zeigt einen überraschenden Befund - und wirft zusätzlich Fragen auf. mehr »

Webbasierter Arzneiplan bindet Pflege ein

Der schnelle Austausch zwischen Ärzten, Pflegern und Apotheken kann die Qualität der Arzneitherapie um 25 Prozent verbessern. Das zeigt das Projekt InTherAKT aus Münster. mehr »

Kleine Blutungen sind kein Grund, die Antikoagulation abzusetzen

Unter oraler Antikoagulation haben Patienten häufig Nasenbluten und andere kleinere Blutungen. Bedenklich sind solche lästigen Zwischenfälle aber nicht, bestätigt eine Registerstudie. mehr »