Ärzte Zeitung, 24.01.2011

Internistenverband sieht GKV neben der Spur

WIESBADEN (HL). Der Berufsverband Deutscher Internisten hat der Behauptung von Krankenkassenverbänden widersprochen, es gebe in Deutschland 25 000 Ärzte zu viel.

Sie gingen von einer veralteten und völlig unzureichenden Bedarfsplanung aus, sagte BDI-Präsident Dr. Wolfgang Wesiack am Montag.

Sie berücksichtigten nicht den medizinisch-technischen Fortschritt, die Alterung und wachsende Morbidität sowie die steigenden Ansprüche der Bevölkerung.

Außerdem vernachlässige sie die strukturellen Veränderungen in der Ärzteschaft: Abwanderung ins Ausland, Alterung und steigende Frauenzahl.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (20697)
Personen
Wolfgang Wesiack (232)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Innovationsfonds bleibt - und wird verändert

Seit 2016 fördert der GBA neue Versorgungsprojekte mit vielen Millionen. Jetzt wird bekannt: Mit dem Innovationsfonds geht es weiter - in etwas modifizierter Form. mehr »

Düsteres Bild der Weiterbildung

Fehlende Strukturen und Verstöße gegen Arbeitszeitgesetze: Eine Umfrage des Hartmannbundes unter knapp 1500 Assistenzärzten deckt gravierende Mängel in der Weiterbildung auf. mehr »

Was Kliniken von Luftfahrt lernen können

Zur Eröffnung des „Gesundheitskongresses des Westens“ versucht die Gesundheitsbranche, von anderen zu lernen: Nicht Fehler seien das Problem, sondern das Machtgefälle in Teams. mehr »