Ärzte Zeitung, 03.03.2011

NAV-Chef Heinrich strebt zur KBV-Spitze

BERLIN (HL). Der Vorsitzende des NAV-Virchowbundes, Dr. Dirk Heinrich, will für ein Amt im KBV-Vorstand kandidieren. Heinrich begründet dies im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung" damit, dass die Stimmung an der Basis "denkbar schlecht" sei.

Mit der Vorentscheidung, dass es an der KBV-Spitze bei einem zweiköpfigen Vorstand bleiben soll, werde deutlich, dass es nicht um Inhalte, sondern nur um Posten gehe. Heinrich plädiert für ein gemeinsames Vorgehen von Haus- und Fachärzten, um die Arbeit der KBV basisnäher zu gestalten.

Heinrich, Jahrgang 1959, ist als HNO-Arzt in Hamburg niedergelassen und hat sich auch als Allgemeinarzt qualifiziert. Neben seinem Amt als NAV-Bundesvorsitzender ist er in der KV Hamburg Vorsitzender des Facharzt-Ausschusses, der zusammen mit anderen Ausschüssen den KV-Beirat bildet.

 Dieser begleite den in Hamburg erfolgreich arbeitenden nichtärztlichen Vorstand im Tagesgeschäft. Heinrich sieht sich aufgrund seiner Tätigkeit in Hamburg und beim NAV gut vorbereit auf die Arbeit als KBV-Vorstand.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18230)
Organisationen
KBV (6830)
KV Hamburg (437)
Personen
Dirk Heinrich (199)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Pflegerat fordert 50.000 Stellen für die Krankenhäuser

Was hat die Pflegepolitik bewirkt? Die Meinungen sind gespalten: Gesundheitsminister Gröhe lobt die Erfolge der Koalition in der Pflegepolitik. Der Pflegerat hält dagegen. mehr »

Keine Bürgerversicherung, aber viele Wünsche

Beim Neujahrsempfang der Deutschen Ärzteschaft zeigte man sich erleichtert, dass die Bürgerversicherung vorerst vom Tisch ist. Reformbedarf gebe es aber. mehr »