Ärzte Zeitung, 16.03.2011

Geld gegen Zuweisung: Das ist verboten

BERLIN (af). Ärzte dürfen keine Geschenke oder Vorteile annehmen, wenn dadurch der Eindruck erweckt wird, dass die Unabhängigkeit der ärztlichen Entscheidung beeinflusst wird.

Dies verbiete das ärztliche Berufsrecht, heißt es in einer parlamentarischen Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion. Es sei Ärzten auch nicht gestattet, für die Zuweisung von Patienten Geld oder Vorteile anzunehmen.

Die Regierung prüfe, ob "eine Erweiterung bestehender Regelungen geboten ist, um entsprechenden Fehlentwicklungen in der Heilmittelversorgung entgegenzuwirken."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Regierung will faire Kassen-Wahl

16:51 UhrBundesgesundheitsminister Spahn wünscht mehr Wettbewerb zwischen den Krankenkassen. Mit einem neuen Gesetz will er das AOK-System umkrempeln. mehr »

Masern-Impfpflicht im Gespräch

Wird die Masern-Impfung bald Pflicht in Deutschland? Laut SPD befindet sich eine solche Vorlage in Abstimmung mit dem Gesundheitsminister. Die Grünen sind skeptisch. mehr »

Wut und Ärger können Schlaganfälle begünstigen

Menschen, die sich häufig aufregen, sind gefährdeter für Schlaganfälle, zeigen Studien. Das gilt aber nicht für alle. Es spielt womöglich der Status eine Rolle, so eine Analyse. mehr »