Ärzte Zeitung, 28.03.2011

BMG will mehr und nicht weniger Ärzte

BERLIN (sun). Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) hat Aussagen des GKV-Spitzenverbands, es gebe zu viele niedergelassene Ärzte, widersprochen.

"Wir brauchen perspektivisch mehr und nicht weniger Ärzte, um die künftige Versorgung sicherzustellen", so ein BMG-Sprecher. Dem stimmte auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zu: "Wer den Ärztemangel leugnet, verkennt die Realität", so KBV-Chef Dr. Andreas Köhler.

Der GKV-Spitzenverband hatte zuvor Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) aufgefordert, ärztliche Überversorgung abzubauen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Intensives Ausdauertraining bremst frühen Parkinson

Sport lohnt sich: Kommen Parkinsonkranke im frühen Stadium regelmäßig ins Schwitzen, bleiben ihre motorischen Fähigkeiten über mindestens ein halbes Jahr hinweg stabil. mehr »

Das erhöht die Organspendebereitschaft

Beauftragte an Kliniken für Transplantationen sollen von allen anderen Aufgaben entbunden werden – das verlangt die Deutsche Stiftung Organtransplantation. Neue Zahlen aus Bayern geben ihr Argumentationshilfe. mehr »

Krebsüberlebende nach Infarkt oft untertherapiert

Patienten mit Herzinfarkt, die eine Krebsdiagnose in ihrer Anamnese stehen haben, erhalten seltener eine leitliniengerechte Therapie. Das wirkt sich auch auf die Mortalität aus. mehr »