Ärzte Zeitung, 29.03.2011

Hessens Kliniken gegen Abschläge

WIESBADEN (ine). Mit mehreren Eckpunkten des vom Bundesgesundheitsministeriums geplanten GKV-Versorgungsgesetzes sind Hessens Kliniken nicht einverstanden.

Wenn Krankenhäuser ihre Zulassungen zur Erbringung von ambulanten Behandlungen einschränken müssen, werde dies die medizinische Versorgung verschlechtern, so Rainer Greunke, Direktor der Hessischen Krankenhausgesellschaft.

Die Eckpunkte sehen unter anderem die Einschränkung des spezialärztlichen ambulanten Leistungsspektrums auf bestimmte Patientengruppen vor. Geplant sind zudem Abschläge auf die Vergütung für ambulante Behandlungen in Kliniken und eine Einschränkung der Möglichkeiten von Krankenhäusern, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) zu errichten.

"Gerade vor dem Hintergrund drohender ambulanter Versorgungslücken muss jeder Patient die freie Wahl haben, sich im Falle einer ambulanten Behandlung auch im Krankenhaus versorgen zu lassen", so der HKG-Geschäftsführer.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stärkung der Organspende – Sogar Grüne loben Spahn

Klare Verantwortlichkeiten, bessere Refinanzierung: Der Bundestag bewertet das geplante neue Organspende-Gesetz positiv. Doch die Grundsatzdebatte kommt erst noch. mehr »

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Fallwert steigt um 2,6 Prozent

Die Entwicklung der Arzthonorare tendiert in der GKV-Regelversorgung weiter nach oben – jedenfalls laut den jüngst verfügbaren Zahlen. mehr »