Ärzte Zeitung, 03.04.2011

Ärztemangel: Minister pochen auf Mitsprache

BERLIN (dpa). Angesichts wachsenden Ärztemangels auf dem Land bekräftigen die Länder ihre Forderung nach neuen Rechten bei der Verteilung der Ärzte.

"In der Frage der ärztlichen Versorgung müssen wir endlich an einem Strang ziehen", sagte Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Manuela Schwesig (SPD) der Nachrichtenagentur dpa. "Deshalb fordern die Länder mehr Zuständigkeit."

Nach monatelangen Verhandlungen mit Blockadedrohungen seitens der Länder wird eine Entscheidung an diesem Mittwoch in einer Sonder-Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern in Berlin erwartet. 

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18240)
Personen
Manuela Schwesig (148)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Warum ein Blinddarm auch nach der Op noch Ärger macht

Fälle wiederkehrender Appendizitis nach Appendektomie sind rar. Doch es sind offenbar sogar mehrere Rezidive möglich, wie ein Fall aus den USA zeigt. mehr »

CDU erwägt höhere GKV-Vergütung

Offiziell haben die Koalitionsverhandlungen zwar noch nicht begonnen. Doch: Die Union gibt bereits erste zarte Signale auf einen möglichen Kompromiss beim Ärztehonorar - inklusive einem Ende der Budgetierung. mehr »

Das sind die neuen Paul Ehrlich-Preisträger

Die Paul-Ehrlich-Stiftung ehrt dieses Jahr Forscher für ihre Arbeiten zum Tumor-Nekrose-Faktor mit ihrem mit 120.000 Euro dotierten Preis. Außerdem erkennen sie die Leistung eines Biochemikers zur Erforschung verschiedener Fettzelltypen an. mehr »