Ärzte Zeitung, 03.04.2011

Mehr Rechtssicherheit für Hausärzte

BERLIN (eb). Eine neue gesetzliche Regelung soll künftig bei der Abrechnung von Leistungen in Hausarztverträgen mehr Rechtssicherheit geben.

Der Paragraf 295 im Sozialgesetzbuch V soll bis Juli 2011 dahingehend geändert werden, dass Informationen auch außerhalb des Kollektivvertragssystems an Hausärztliche Vertragsgemeinschaften (HÄVG) übermittelt werden dürfen.

Voraussetzung ist eine Information der Versicherten und deren schriftliche Einwilligung. Im vergangenen Jahr hatte das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein entschieden, dass Ärzte, die am Hausarztvertrag teilnehmen, Patientendaten nicht an die HÄVG weiterleiten dürfen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »