Ärzte Zeitung, 12.05.2011

Medi beklagt bei Facharztverträgen schleppenden Start

STUTTGART (fst). Medi-Chef Dr. Werner Baumgärtner hat Hausärzte, die am AOK-Hausarztvertrag teilnehmen, aufgefordert, sie mögen Patienten auch in die Facharztverträge einschreiben.

Die Einschreibung in die Facharztverträge für Kardiologie und Gastroenterologie verlaufe "aus vielen Gründen schleppend", heißt es in einem Rundschreiben von Medi. Hausarztverträge würden nur dann erhalten bleiben, "wenn es auch funktionierende Facharztverträge gibt".

Hausärzte sollten daran ein Eigeninteresse haben, "weil jede beteiligte Hausarztpraxis in 2010 durchschnittlich etwa 25.000 Euro mehr Honorar durch die Hausarztverträge erzielt hat". Hausarztverträge als "Insellösung" hätten keine Zukunft, prophezeit Baumgärtner.

Der Medi-Chef kündigte an, dass der Facharztvertrag Psychiatrie, Neurologie und Psychotherapie kurz vor dem Abschluss stehe. Dieser Vertrag werde von der AOK und der Bosch BKK angeboten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »