Ärzte Zeitung, 26.05.2011

Disziplinarordnung der KV Sachsen wird reformiert

DRESDEN (tt). Der Disziplinarausschuss der KV Sachsen soll effizienter arbeiten, dafür wurde nun die Disziplinarordnung der KV geändert.

Statt der bisherigen Regel, dass es für jede der drei Bezirksgeschäftsstellen in Chemnitz, Leipzig und Dresden einen eigenen Vorsitzenden gibt, gilt nun, dass zwei Juristen für alle Ausschüsse zuständig sind. Die in den Geschäftsstellen eingehenden Anträge werden dann im Wechsel von einem der beiden Juristen und zwei Beisitzern entschieden.

Die KV erklärte, dass es für eine Vereinheitlichung der Spruchpraxis ausreiche, wenn sich die beiden Juristen regelmäßig austauschen und nicht gemeinsam an den Sitzungen teilnehmen. Man habe mit der Entscheidung auch auf zeitliche Probleme reagieren wollen, so KV-Vize Professor Heiner Porst.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (18740)
Organisationen
KV Sachsen (365)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »