Ärzte Zeitung, 31.05.2011

Linke fordern Stopp der Priorisierungsdebatte

BERLIN (sun). Nach Ansicht der Linken-Politikerin Martina Bunge ist eine Priorisierungsdebatte "völlig fehl am Platz".

Vielmehr solle darüber nachgedacht werden, wie eine "solide Finanzierung des Gesundheitssystems" sichergestellt und die Qualität der Gesundheitsversorgung verbessert werden könne.

Gemessen am Bruttoinlandsprodukt seien die Gesundheitskosten seit Jahren "relativ konstant". "Zu viel, zu wenig, falsch und schlecht behandelte Patienten kosten die Kassen jedes Jahr Milliarden Euro an Beiträgen", betonte Bunge.

Wer allerdings Priorisierung fordere, zementiere diese Missstände, anstatt sie zu beseitigen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (20668)
Personen
Martina Bunge (71)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Resistenzen behindern Kampf gegen Tuberkulose

Tuberkulose ist in Deutschland relativ selten – ganz eliminieren lässt sich die Infektionskrankheit aber noch immer nicht. Zu schaffen machen die Resistenzen. mehr »

Die Insulintablette ist in weiter Ferne

Ein orales Basalinsulin hat in einer Studie bei Typ-2-Diabetes ähnlich gut gewirkt wie injiziertes Insulin glargin. Zu einer Therapie in Tablettenform wird es dennoch nicht kommen. mehr »

Bagatellverletzungen – ein Fall für UV-GOÄ

Schulunfall, Wegeunfall oder Sportunfall? Bei kleinen Verletzungen können auch Hausärzte gelegentlich auf die UV-GOÄ zurückgreifen. Das kann sich im Vergleich mit EBM-Leistungen der Wundversorgung durchaus lohnen. mehr »