Ärzte Zeitung, 08.06.2011

Ausschuss billigt Infektionsschutzgesetz

BERLIN (fst). Der Gesundheitsausschuss des Bundestags hat am Mittwoch das Infektionsschutzgesetz mit den Stimmen von Union und FDP befürwortet. Die Opposition enthielt sich.

Das Gesetz soll am Donnerstag abschließend im Bundestag beraten werden.

Zuvor unterlag die SPD mit ihrem Vorschlag, das Screening von Risikopatienten im Gesetz zu verankern.

Die Koalition will die Länder verpflichten, bis spätestens Ende März 2012 die Krankenhaushygiene durch Rechtsverordnungen zu regeln.

Die Länder können auch Praxen, in denen ambulante OPs vorgenommen werden sowie Tageskliniken, Entbindungs- und Dialyseeinrichtungen Hygienepläne auferlegen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »

So gefährlich sind Krampfadern

Krampfadern sollten nicht nur als kosmetisches Problem angesehen werden. Auch wenn die Varizen keine Beschwerden verursachen, bergen sie gesundheitliche Gefahren. mehr »