Ärzte Zeitung, 29.06.2011

Baden-Württemberg gibt Versorgungsgesetz Contra

STUTTGART (fst). Die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) hat Widerstand gegen das geplante Versorgungsgesetz angekündigt.

Zur Begründung verwies sie auf drohende Zusatzbelastungen der Krankenkassen von bis zu drei Milliarden Euro.

Diese Kostensteigerungen müssen "nach der Finanzierungslogik von FDP und CDU" allein von den Versicherten über Zusatzbeiträge finanziert werden, monierte Altpeter.

"Dies ist unsozial und ungerecht", sagte sie. Altpeter kündigte an, sich bei der Konferenz der Gesundheitsminister, die bis Donnerstag dauert, "gegen diese Teile des Gesetzes mit aller Macht zur Wehr setzen."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Ärzte gehen auf Gegenkurs zu Schokoriegel und Cola

Pädiater sind alarmiert: Adipositas bei Kindern wird zunehmend zu einem sozialen Problem. Jetzt setzen sie ihre eigene Agenda und gehen auf Distanz zur Ernährungsindustrie. mehr »

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt ältere Menschen nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Dieses überraschende Ergebnis offenbart die ASPREE-Studie. mehr »

Doktor THC und Mister Cannabidiol

Cannabis steht im Verdacht, Psychosen durch den Wirkstoff THC auszulösen. Die Pflanze enthält aber auch antipsychotische Substanzen, die die Hirnfunktion in kritischen Bereichen normalisiert. mehr »