Ärzte Zeitung, 21.07.2011

Kassen kritisieren geplanten neuen Sektor

BERLIN (sun). Der GKV-Spitzenverband hat die von der schwarz-gelben Koalition geplante ambulante spezialärztliche Versorgung kritisiert.

Aus Sicht der Kassen sei es nicht der richtige Weg, den Paragrafen 116 b "als Nukleus für einen neuen Versorgungsbereich zu wählen", sagte Verbands-Vize Johann-Magnus von Stackelberg der "Ärzte Zeitung".

Handlungsbedarf bestehe vor allem beim ambulanten Operieren, also dem Paragrafen 115 b. "Hier brauchen wir den Übergang zu einer bedarfsgerechten Zulassung", so Stackelberg.

Die Devise des Gesundheitsministeriums "jeder kann, der darf" verschärfe die regionale Ungleichheit.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »