Ärzte Zeitung online, 07.09.2011

Spezialarzt-Idee vor dem Aus?

Die Spezialärzte sollten es in Zukunft richten: Vor allem bei seltenen Krankheiten sollten die Ärzte in dem neuen Sektor flexibler agieren können. Jedenfalls plante es so die Regierung, doch ein Änderungsantrag könnte die Idee kippen.

MAINZ (chb). Steht die spezialärztliche Versorgung vor dem Aus, bevor sie überhaupt gestartet ist?

Nach Angaben von KBV-Chef Dr. Andreas Köhler haben die Bundesländer Niedersachsen und Rheinland-Pfalz einen entsprechenden Änderungsantrag zum GKV-Versorgungsgesetz (GKV-VStG) eingebracht.

Darin fordern sie, die spezialärztliche Versorgung in einem eigenen Gesetz zu regeln. "Das ist ein schleichender Tod", sagte Köhler am Mittwoch auf der Vertreterversammlung der KV Rheinland-Pfalz.

Köhler: "Denn diese Koalition wird kein neues Gesetzgebungsverfahren in Gang bringen und was die nächste macht, dass weiß man nicht."

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jede achte Frau braucht nach der Geburt Antidepressiva

Etwa elf Prozent aller Frauen leiden im ersten Jahr nach der Geburt an Depressionen. Unter jungen Frauen im Alter von 15 bis 19 Jahren ist der Anteil fast doppelt so hoch. mehr »

Die Malaria-Gefahr wächst

Weltweit steigen Erkrankungszahlen an Malaria seit zwei Jahren wieder. Es trifft nicht nur Kinder in Entwicklungsländern, sondern auch Reisende aus Deutschland. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie sie für eine Impfung gewonnen werden sollen, erklärt der Vorsitzende des Berufsverbandes Dr. Axel Schroeder. mehr »