Ärzte Zeitung, 21.09.2011

Ruf nach psychologischer Hilfe für Schmerzpatienten

HAMBURG (dpa). Bei der Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen sollte nach Ansicht von Experten möglichst auch psychologische Hilfe einbezogen werden.

Schmerz könne nach international anerkannten Definitionen nicht als ausschließlich körperliches Phänomen betrachtet werden, hieß es am Mittwoch zum Auftakt des 7. Europäischen Schmerz-Kongresses in Hamburg.

"Ängste und Depression sind stark mit einer höheren Schmerzintensität und Beeinträchtigungen verknüpft", so Maria Alexandra Ferreira-Valente aus Porto.

Es reiche nicht, diesen Patienten nur schmerzstillende Medikamente zu verabreichen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Pneumologen kritisieren Grenzwerte für Fahrverbote

16.30 hMehr als hundert Lungenspezialisten bezweifeln den gesundheitlichen Nutzen der aktuellen Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide (NOx). mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Lebensmittelallergie kommt oft mit dem Alter

Viele glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »