Ärzte Zeitung, 06.10.2011

Delegationsliste sollte nicht endgültig sein

BERLIN (eb). Eine abschließende Auflistung delegierbarer ärztlicher Leistungen, wie es das geplante Versorgungsstrukturgesetz vorsieht, betrachtet die Bundesärztekammer mit großer Skepsis.

"Eine solche Liste engt Spielräume für eigenverantwortliche Entscheidungen der Ärzte ein, weil die Delegation einer Leistung, die nicht auf der Liste vermerkt ist, kriminalisiert würde", kritisiert der Präsident der Bundesärztekammer Dr. Frank Ulrich Montgomery.

Seiner Meinung nach müsste angesichts des rasanten medizinischen Fortschritts eine solche Liste zumindest permanent aktualisiert werden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Warum Schlafmangel heißhungrig macht

Schlafmangel kurbelt den Hunger an, das kennen viele aus Erfahrung. Warum das so ist, haben jetzt Forscher entschlüsselt: Es liegt nicht an den Hormonen. mehr »

So hoch ist der neue Beitragssatz Ihrer Krankenkasse

Für Millionen Kassenpatienten sinkt der Beitragssatz. Welche Krankenkasse 2019 günstiger wird, welche teurer und welche ihre Beiträge stabil hält, zeigen wir in unserem großen Beitragssatz-Check mit aktuell 39 Kassen. mehr »

Künstliche Intelligenz verändert die Medizin

Bei der Künstlichen Intelligenz (KI) rückt die Medizin immer stärker in den Fokus. Medizinethiker Professor Georg Marckmann erläutert im Interview, warum KI ein wertvoller Baustein bei Diagnostik und Therapie sein kann. mehr »