Ärzte Zeitung, 24.10.2011

Medi-Verbünde geben sich ein neues Dach

BERLIN (fst). Neun regionale Ärzte-Verbünde, die bisher in der Arbeitsgemeinschaft Medi Deutschland zusammengeschlossen waren, haben sich mit Medi Deutschland e.V. ein neues Dach gegeben.

Dies sind Hessenmed, der Landesverband Praxisnetze Nordrhein-Westfalen (LPNRW), Medi Baden-Württemberg, Medi Bayern, Medi Berlin Ärzteinitiative, Medi Güt, Medi Mecklenburg-Vorpommern, Medi Südwest und der Medi Verbund Brandenburg.

Sitz des Vereins mit zusammen 14.000 Ärzten und Psychotherapeuten ist Berlin. Durch die neue Struktur könne man neue Praxisnetze aufnehmen und so die Mitgliederbasis vergrößern, sagte der Vereinsvorsitzende Dr. Werner Baumgärtner.

Altpartnerschaften bleiben bestehen

Weiterhin hätten Interessenten in Bundesländern, in denen noch keine Verbünde existieren, nun die Chance, sich als Einzelmitglieder dem neuen Verein anzuschließen.

Bestehende Partnerschaften oder Verträge wie etwa mit dem Deutschen Hausärzteverband, dem NAV Virchowbund und dem Bundesverband der Ärztegenossenschaften (BVÄG) seien nicht berührt, hieß es.

Medi Deutschland e.V. werde auch weiter in der Allianz Deutscher Ärzteverbände bleiben.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Debakel für ASS

Acetylsalicylsäure schützt Ältere nicht vor Herz-Kreislauferkrankungen - im Gegenteil: Ihr Sterberisiko ist erhöht. Mit diesem Ergebnis überrascht die ASPREE-Studie. mehr »

Einige Frauen sind besonders dufte

Für Männer-Nasen riechen einige Frauen besser als andere. Das hängt mit der Fortpflanzung zusammen, berichten Forscher aus der Schweiz. mehr »

Mysterium Blasenschmerz-Syndrom

Bis zu 60 Mal am Tag auf die Toilette: Die interstitielle Zystitis, auch Blasenschmerz-Syndrom genannt, ist wenig bekannt. Die deutschen Urologen haben nun erstmals Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie herausgebracht. mehr »