Ärzte Zeitung, 25.10.2011

Grüne fragen nach Schröder-Plänen zur IvF

BERLIN (bee). Die Bundestagsfraktion der Grünen will von der Bundesregierung Auskunft über die Pläne von Familienministerin Kristina Schröder (CDU) zur Unterstützung von Kinderwunschbehandlungen.

Die Ministerin hatte auf einer Pressekonferenz Mitte September angekündigt, sich für die finanzielle Unterstützung der künstlichen Befruchtung einzusetzen.

Die Grünen wollen nun wissen, wann Eckpunkte dazu vorgelegt werden, für welche Personengruppen die Bundes- oder Landeszuschüsse gelten sollen oder welcher Anteil der Kosten ab welchem Versuch bezuschusst werden soll.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[25.10.2011, 21:25:00]
Dr. Gregor Heitlage 
Kinderwunschbehandlung zu Lasten der Anderen - der z. T. (un)gewollt Kinderlosen!
Wenn sich eine Gruppe von Menschen findet, die personenbezogen individuell die Kinderwunschbehandlung einzelner nicht nur finanziert sondern auch moralisch stützt (man wird für den Einzelfall Unterschriften mit auch Erklärung zur Verantwortungsübernahme einfordern müssen!) - es ist u. U. eher wenig dagegen einzuwenden. Aber das alle Krankenkassenbeitragszahler/ Steuerzahler unbesehen und ungefragt die weitere Überbevölkerung, die Befriedigung von Mutter-/ Vatertrieben und die Sicherung der Weitergabe von Vermögen (Erbschaften! Wir erleben es bei über 60-jährigen extrem Vermögenden) nun auch noch finanzieren sollen - WER KOMMT AUF SOLCHE GEDANKEN??? WAS SOLL DAS? WO LEBEN WIR???? zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Alltags-Chemikalien schaden dem Sperma

In einer Studie an Spermien haben Forscher schädliche Effekte von Alltagschemikalien festgestellt. Problematisch: Die Einzelstoffe potenzieren ihre Wirkung gegenseitig. mehr »

Nervenärzte schlagen Alarm

Der Spitzenverband ZNS ist besorgt: Die Versorgung von Demenz-, Parkinson- und Schlaganfallpatienten gerate in Gefahr, warnen die Nervenärzte. mehr »

Das läuft falsch bei der Diabetes-Vorsorge

Viele Versuche, Diabetes und Adipositas vorzubeugen, sind zum Scheitern verurteilt: Gesundheitstage an Schulen und eine Zuckersteuer gehören dazu. Diabetes-Experte Prof. Stephan Martin würde die Ressourcen anders verteilen. mehr »