Ärzte Zeitung, 29.10.2011

NRW-Ministerin wettert gegen Versorgungsgesetz

BERLIN (eb). NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hat das von der schwarz-gelben Koalition auf den Weg gebrachte Versorgungsstrukturgesetz scharf kritisiert.

Darin würden die Länderinteressen völlig negiert, sagte Steffens in Berlin. Es sei nicht nachvollziehbar, warum das BMG die spezialärztliche Versorgung in das Gesetz geschrieben habe: "Wir haben schon genug Probleme zwischen ambulant und stationär, jetzt wird noch eine zusätzliche Säule mit der spezialärztlichen Versorgung aufgemacht."

Gefordert sei vielmehr eine bessere Vernetzung und eine regionale Bedarfsanalyse mit empirisch erhobenen Zahlen und Fakten.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19490)
Personen
Barbara Steffens (389)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Versorgung psychisch kranker Kinder ist ein Flickenteppich

Der Trend bei den psychischen Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen ist stabil. Eine einheitliche Versorgungslandschaft besteht in Deutschland aber nach wie vor nicht. mehr »

„Mütter sind die zentralen Ansprechpartner“

In dieser Woche werben Urologen für die HPV-Impfung. Vor allem bei Jungen besteht Nachholbedarf. Wie können sie für eine Impfung gewonnen werden? mehr »

Mama leckt den Schnuller ab – kein Tabu

Botschaft einer neuen US-Studie: Das Ablutschen kann Vorteile fürs Immunsystem der Kinder haben. mehr »