Ärzte Zeitung online, 30.12.2011

Schmerzzentrum ZIES öffnet sich Kassenpatienten

FRANKFURT/MAIN (ine). Das Zentrum für Implantationsfolgeschäden, Entzündungen und Schmerzen in Frankfurt/Main, kurz ZIES, hat sich neu orientiert und ist nicht mehr nur Anlaufstelle für Selbstzahler und Privatpatienten, sondern auch für gesetzlich Versicherte - und zwar europaweit.

Das Ärztenetz versucht, Menschen mit Kopf- und Gesichtsschmerzen zu helfen. Chronische Beschwerden führten bei vielen Betroffenen zu einer "lang andauernden Behandlungsodyssee", so der ZIES-Koordinator und Gesichtschirurg Dr. Michael Nübler-Moritz.

Oft entwickelten sie Angststörungen, Depressionen oder Schlafstörungen. "Der Leidensdruck und die damit verbundene Rat- und Hilflosigkeit ist hoch."

Nübler-Moritz bietet im Rahmen des ZIES den Betroffenen eine kostenlose Konsultation und Beratung an.

"Konventionelle CT- und MRT-Untersuchungen gehören zwischenzeitlich zum GKV-Leistungskatalog", so der Arzt im Gespräch mit der "Ärzte Zeitung".

Zu den Kooperationspartnern gehört unter anderem auch die Klinik der Goethe-Universität in Frankfurt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »