Ärzte Zeitung, 23.01.2012

Allianz Deutscher Ärzte: Kritik an Bedarfsplanung

WIESBADEN (jvb). Die Allianz Deutscher Ärzteverbände fordert mehr finanzielle Mittel für die Versorgung von Patienten in unterversorgten Regionen.

Ansonsten sei eine bedarfsgerechte Versorgung nicht zu gewährleisten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Allianz kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Bedarfsplanung. Sie stütze sich nicht auf wissenschaftliche Bedarfsanalysen, sondern lege erneut die Ist-Zahlen der bisherigen Versorgung zugrunde.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung habe berechnet, dass es dadurch kurzfristig deutlich mehr Vertragsarztsitze in Deutschland geben werde.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17782)
Organisationen
Allianz (1113)
KBV (6684)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »