Ärzte Zeitung, 23.01.2012

Allianz Deutscher Ärzte: Kritik an Bedarfsplanung

WIESBADEN (jvb). Die Allianz Deutscher Ärzteverbände fordert mehr finanzielle Mittel für die Versorgung von Patienten in unterversorgten Regionen.

Ansonsten sei eine bedarfsgerechte Versorgung nicht zu gewährleisten, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Allianz kritisiert in diesem Zusammenhang auch die Bedarfsplanung. Sie stütze sich nicht auf wissenschaftliche Bedarfsanalysen, sondern lege erneut die Ist-Zahlen der bisherigen Versorgung zugrunde.

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung habe berechnet, dass es dadurch kurzfristig deutlich mehr Vertragsarztsitze in Deutschland geben werde.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19478)
Organisationen
Allianz (1218)
KBV (7209)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »