Ärzte Zeitung, 01.02.2012

Kabinett nickt ApBetrO ab

BERLIN (run). Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) vorgelegte neue Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) beschlossen.

Sollte auch der Bundesrat der Novelle demnächst zustimmen, wäre damit künftig für Apotheken einerseits ein Abbau bürokratischer Vorgaben verbunden - etwa in Bezug auf Laborausstattung und wissenschaftlicher Literatur.

Andererseits wurden etwa Vorgaben zur Beratungspflicht und zur Rezepturherstellung und -dokumentation erweitert und konkretisiert

Wie auch bei Ärzten ist vorgesehen, dass alle Apotheken ein Qualitätsmanagement-System nachweisen müssen ohne Pflicht zur Zertifizierung.

Zunächst geplante Erleichterungen für Filialen bei der Notdienstpflicht und Rezepturherstellung wurden gestrichen.

In einer Ergänzung zur ApBetrO soll Ärzten zudem künftig erlaubt werden, Palliativpatienten dringend notwendige Schmerzmittel zuhause zu überlassen, bestätigte das Bundegesundheitsministerium in einer Pressemitteilung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »