Ärzte Zeitung, 12.02.2012

Union will Hilfsfonds für Opfer von Ärztefehlern

BERLIN (dpa). Die Union will Opfern von besonders schweren ärztlichen Behandlungsfehlern über einen Entschädigungsfonds helfen.

Der Vize-Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer, kündigte am Wochenende in der "Süddeutschen Zeitung" an, den vorliegenden Entwurf des Patientenrechtegesetzes entsprechend zu erweitern.

Zudem forderte er, den Versicherten mehr Schutz und Mitsprache einzuräumen als bisher vorgesehen. "Wir werden das Vorhaben im Bundestag noch einmal überarbeiten", sagte Singhammer.

Der Entwurf sei zwar nicht schlecht, reiche aber nicht aus.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »