Ärzte Zeitung, 20.02.2012

AOK Bayern fordert neue Einschreibung für Hausarztvertrag

MÜNCHEN (sto). Das Hin und Her um den AOK-Hausarztvertrag in Bayern geht weiter: Nicht nur die Versicherten, sondern auch die Hausärzte müssen sich neu in den Vertrag einschreiben.

Ursprünglich hatte der Bayerische Hausärzteverband (BHÄV) mitgeteilt, dass Hausärzte automatisch an dem neuen AOK-Vertrag teilnehmen, wenn sie den alten AOK-Vertrag nicht gekündigt haben.

Das hat die AOK Bayern auf den Plan gerufen. Durch einen Anwalt hat sie dem BHÄV schriftlich angedroht, sie werde den neuen Vertrag kündigen, wenn der Hausärzteverband seine Information nicht korrigiert.

In einem Rundschreiben hat der BHÄV deshalb am Wochenende die Hausärzte in Bayern darüber informiert, dass es für eine weitere Teilnahme am neuen AOK-Hausarztvertrag notwendig ist, sich neu in den Vertrag einzuschreiben.

Eine automatische Fortführung der bisherigen Einschreibung sei leider nicht möglich, so der BHÄV.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19243)
Praxisführung (14918)
Organisationen
AOK (7541)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Demenz in D-Moll

Mit Demenzpatienten im Konzert? Viele Angehörige scheuen das. Das WDR-Orchester bietet beiden eine ganz besondere Konzertreihe - mit drei verschiedenen Formaten. mehr »

Wird die Apple Watch zum Herzrhythmus-Monitor?

Die neue Smartwatch von Apple verfügt über einen EKG-Sensor. Über eine weitere App erkennt sie Vorhofflimmern. Wie sehen mögliche Einsatzszenarien aus? mehr »

Abtreibungsgegner darf Ärzte nicht Mörder nennen

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat einem katholischen Abtreibungsgegner Grenzen für Kritik an Ärzten aufgezeigt, die Schwangerschaftsabbrüche anbieten. mehr »