Ärzte Zeitung, 01.03.2012

KV Hamburg: Kaum Änderungen bei der Honorarverteilung

HAMBURG (di). Die Honorarverteilung in Hamburg erfährt voraussichtlich nur geringe Korrekturen. Nach den bisherigen Gesprächen der zuständigen KV-Gremien kommt es vorerst zu keinen gravierenden Änderungen, wie die KV mitteilte.

Im zweiten Quartal 2012 gelten noch die alten Verteilungsregeln. Ab dem dritten Quartal strebt die KV in der Hansestadt dann kleine Änderungen an.

So sollen die Regelleistungsvolumen (RLV) künftig kürzer vor dem Quartalsbeginn zugewiesen werden, um möglichst viele Änderungen in der Zusammensetzung der Praxen berücksichtigen zu können.

Auch die Förderung von Kooperationen soll dann überarbeitet werden. Die aktuelle Regelung der Bundesebene hierzu habe sich als "strategieanfällig" erwiesen, hieß es.

Entschieden wird über den neuen HVM am 29. März in der Vertreterversammlung.

Einzelne andere KVen hatten wie berichtet schon zum Jahresbeginn die regionalen Spielräume genutzt und neue Honorarverteilungsregeln verabschiedet.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17787)
Organisationen
KV Hamburg (429)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

30 Minuten Bewegung am Tag verhindern jeden 12. Todesfall

Bewegung verlängert das Leben, das bestätigt die bisher größte Studie zum Thema. Und: Bewegung im Alltag reicht dazu schon aus, es muss kein anstrengender Sport sein. mehr »

Welche Gesundheitspolitiker bleiben im Bundestag?

So sehr sich der Bundestag verändert - viele aus der Gesundheitspolitik vertraute Gesichter werden vermutlich wieder im Gesundheitsausschuss arbeiten. Eine Auswahl. mehr »

Merkel beansprucht Führung weiter für sich

Drastische Einbußen, aber immer noch vorn: Die Wähler versetzen der Union einen Kinnhaken. Die große Koalition scheint passé. Auch die Umfrageteilnehmer der "Ärzte Zeitung" hatten bereits im Vorfeld eine neue "GroKo" abgelehnt. mehr »