Ärzte Zeitung, 07.03.2012

NAV fordert Ausgleich für Kostensteigerungen

BERLIN (af). Die anstehenden tariflichen Lohnsteigerungen für die Medizinischen Fachangestellten um 2,9 Prozent seien eine Last für die Praxen, sagt Dr. Dirk Heinrich, Vorsitzender des NAV-Virchowbundes.

Er wolle, dass die Mitarbeiter in den Praxen an der guten Wirtschaftslage teilhätten.

Die niedergelassenen Ärzte bräuchten dafür allerdings einen finanziellen Ausgleich. Personal- und Energiekosten verteuerten die Praxiskosten im laufenden Jahr um schätzungsweise 4,5 Prozent.

Dies sei im "gedeckelten System" nicht zu stemmen, sagte Heinrich in einer am Mittwoch verbreiteten Mitteilung.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »