Ärzte Zeitung, 14.03.2012

Harsche Kritik am Patientenrechtegesetz

BERLIN (sun). Verbraucherschützer haben das von der schwarz-gelben Koalition geplante Patientenrechtegesetz scharf kritisiert.

Es bleibe weit hinter den Erwartungen zurück, so der Verbraucherzentrale Bundesverband. Bei der Beweislast bei Behandlungsfehlern enthalte der Gesetzentwurf "keine gerechte Verteilung zwischen Arzt und Patient".

Ärzte sollten verpflichtet werden, detaillierte Aufklärungsprotokolle auszuhändigen. Der Entwurf zum Patientenrechtegesetz wird am Donnerstag im Gesundheitsausschuss des Bundestages beraten.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17757)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welche Reformen sind dringend notwendig?

Bürgerversicherung, Regressrisiko, GOÄ: Unsere Leser haben abgestimmt, welche Themen in der Gesundheitspolitik die nächste Bundesregierung unbedingt anpacken sollte. mehr »

Patienten sollen für Infos zahlen

Patienten und Angehörige sind bei beratungsintensiven Erkrankungen häufig hilflos. Viele Akteure versuchen, neutrale Angebote im Internet bereitzustellen. Ein Biologe will nun Beteiligte auf einer Plattform zusammenführen. mehr »