Ärzte Zeitung, 04.04.2012

KV Hamburg: Verteilungsmaßstab kommt im Juni

KV Hamburg: Neuer Verteilungsmaßstab liegt im Juni vor

HAMBURG (di). Hamburgs KV-Vorstand soll im Juni einen Honorarverteilungsmaßstab vorlegen, mit dem die Verteilung unter regionaler Regie erfolgen kann.

Die Struktur der RLV soll aber im Wesentlichen beibehalten werden, beschloss die Vertreterversammlung. Änderungen wünschen die Vertreter in zwei Punkten: Der Zuschlag für Kooperationsgemeinschaften soll künftig für alle Konstellationen einheitlich zehn Prozent betragen.

Ob es sich um eine fachgleiche Kooperation handelt und wie viele Ärzte oder Fachgruppen in ihr vertreten sind, soll dabei keine Rolle mehr spielen.

Außerdem sollen die Regelleistungsvolumina künftig fünf Tage vor Quartalsbeginn zugewiesen werden, damit Praxisveränderungen besser berücksichtigt werden können.

Die KV gab außerdem bekannt, dass die in der Hansestadt geltende Onkologievereinbarung unbefristet verlängert werden konnte.

Damit setzte sich die KV gegen die ursprüngliche Kassenhaltung durch, die eine Übernahme der bundesweiten Regelung vorsah. Dies hätte nach KV-Angaben zur Folge gehabt, dass urologische und gynäkologische Fachonkologie kaum noch durchführbar gewesen wäre.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »

Wenn die Klinik-IT gehackt wird

Bei Hackerattacken auf Kliniken und Praxen sind Patienten, Ärzte und Hersteller betroffen. Welche Risiken bestehen und welche Gegenmaßnahmen wirksam sind, erörtern Medizinrechtler. mehr »