Ärzte Zeitung, 05.04.2012

KVWL stellt Strafanzeige wegen gefälschter Briefe

KVWL stellt Strafanzeige wegen gefälschter Briefe

KÖLN (iss). Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) warnt vor gefälschten Zahlungserinnerungen.

In Hamburg hatten Versicherte Schreiben mit dem Briefkopf der KVWL erhalten, in denen für 2010 Restzahlungen für die kassenärztliche Versorgung eingefordert wurden.

Die KVWL stellt jetzt klar, dass die Zahlungserinnerungen gefälscht und der Gegenstand der Mahnung frei erfunden ist. Die Adressaten sollten der Aufforderung auf keinen Fall Folge leisten.

Die Dimensionen des Betrugs sind nach Angaben des KVWL noch nicht abzuschätzen. Bislang ist weder bekannt, in welchem Umfang solche Schreiben verschickt wurden, noch, ob sie auch in anderen Regionen als Hamburg kursieren.

Die KVWL hat wegen der illegalen Verwendung ihres Briefkopfs und ihres Logos Strafanzeige gestellt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So hoch ist die Lebenserwartung in der Welt

Wer als Junge in Deutschland geboren wird, darf sich im Schnitt auf 78 Jahre freuen. Wie hoch ist die Lebenserwartung in anderen Ländern der Welt? Wir geben die Antwort. mehr »

Pflege-Eigenanteil deckeln!

16:41Viele Bürger beklagen, dass Pflegeheime teuer sind, berichtet die DAK in ihrem Pflegereport. Kassenchef Storm schlägt nun vor, den Eigenanteil zu beschränken. Das entflammt eine neue Debatte über die Pflege-Finanzierung. mehr »

Der Gesundheitsminister will das E-Rezept

Krankenkassen, Ärzte und Apothekerschaft sollen in ihren Rahmenverträgen das elektronische Rezept ermöglichen. Eine gesetzliche Verpflichtung soll bis 2020 stehen. mehr »