Ärzte Zeitung, 05.04.2012

KVWL stellt Strafanzeige wegen gefälschter Briefe

KVWL stellt Strafanzeige wegen gefälschter Briefe

KÖLN (iss). Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) warnt vor gefälschten Zahlungserinnerungen.

In Hamburg hatten Versicherte Schreiben mit dem Briefkopf der KVWL erhalten, in denen für 2010 Restzahlungen für die kassenärztliche Versorgung eingefordert wurden.

Die KVWL stellt jetzt klar, dass die Zahlungserinnerungen gefälscht und der Gegenstand der Mahnung frei erfunden ist. Die Adressaten sollten der Aufforderung auf keinen Fall Folge leisten.

Die Dimensionen des Betrugs sind nach Angaben des KVWL noch nicht abzuschätzen. Bislang ist weder bekannt, in welchem Umfang solche Schreiben verschickt wurden, noch, ob sie auch in anderen Regionen als Hamburg kursieren.

Die KVWL hat wegen der illegalen Verwendung ihres Briefkopfs und ihres Logos Strafanzeige gestellt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »

Mit Geriatrietests zur Diabetestherapie à la carte

Der eine ist fit, der andere gebrechlich: Alte Menschen mit Typ-2-Diabetes brauchen individuelle Therapieformen. Ein Geriater gibt Tipps. mehr »