Ärzte Zeitung, 09.05.2012

Regierung lehnt IvF-Gesetz der Länder ab

BERLIN (bee). Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf des Bundesrates zum Ausbau der Kinderwunschbehandlungen abgelehnt.

In der Begründung verweist die Regierung darauf, dass mit dem im Januar 2012 in Kraft getretenen Versorgungsstrukturgesetz den Kassen die Möglichkeit gegeben wurde, "in ihrer Satzung zusätzliche Leistungen auch im Bereich der künstlichen Befruchtung anzubieten".

Außerdem fordert die Bundesregierung die Länder auf, selbst bessere Voraussetzungen für die künstliche Befruchtung zu etablieren.

Gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium erarbeiten die Länder derzeit ein Projekt zur IvF-Förderung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »