Ärzte Zeitung online, 20.05.2012

MB fordert: Ausbildung zum Notfallmediziner erleichtern

NÜRNBERG (chb). Ärzte sollten die Möglichkeit bekommen, die für die Zusatzweiterbildung Notfallmedizin notwendigen 50 Notarzteinsätze während der Arbeitszeit absolvieren zu können. Das hat der Marburger Bund am Sonntag auf seiner Hauptversammlung in Nürnberg gefordert.

Häufig müssten Ärzte neben ihrer Arbeit in der Klinik die 50 erforderlichen Einsätze bei anderen Trägern absolvieren. Dafür müsse der notwendige Freiraum geschaffen werden, so der Verband.

Außerdem fordert die Klinikärztegewerkschaft, dass Sanitätsoffiziere an Bundeswehrkrankenhäusern beim Bereitschaftsdienst sowie der Rufbereitschaft den Ärzten an zivilen Krankenhäusern gleichzustellen seien.

Zwar sei die Bezahlung der Sanitätsoffiziere zum Jahresbeginn 2012 verbessert worden, sie bleibe aber weit hinter dem zurück, "was Ärzten in zivilen Kliniken aufgrund der arztspezifischen Tarifverträge für Bereitschaftsdienste und Rufbereitschaft gezahlt wird".

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. mehr »

Elektrostimulation macht Gelähmten Beine

Querschnittgelähmte können mit Krücken wieder gehen – dank einer individuell angepassten epiduralen Stimulation. Allerdings ist die Therapie nicht für jeden geeignet. mehr »