Ärzte Zeitung, 08.07.2012

Kooperative Versorgung: Kammer Sachsen skeptisch

DRESDEN (tt). Die sächsische Landesärztekammer fürchtet, dass bei kooperativen Versorgungsstrukturen zu wenig auf das Patientenwohl und zu sehr auf "etwaige Gewinnoptimierung" geachtet werde.

In einem Antrag forderten die Delegierten des jüngsten sächsischen Landesärztetags deshalb die Bundesärztekammer auf, "sich kritisch mit der Etablierung kooperativer Versorgungsstrukturen auseinanderzusetzen".

Im Entschluss wurde betont, dass Kooperationen sinnvoll sein können, allerdings nur, "wenn sich dahinter eine der Patientenversorgung dienende klare Substanz verbirgt".

Die Bundesärztekammer sei deshalb aufgerufen, "klare Kriterien zu definieren und diese auch regelmäßig unter Einbeziehung der Versorgungsforschung zu überprüfen und zu evaluieren".

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17893)
Organisationen
Bundesärztekammer (3968)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »