Ärzte Zeitung, 17.07.2012

Schwere Krankheiten: Nordosten drängt auf Berlin

SCHWERIN (di). Die Selbstverwaltung im Nordosten ist auf die ambulante Behandlung schwerer Erkrankungen vorbereitet und drängt auf grünes Licht aus Berlin.

KV, Kassen und Krankenhausgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern haben ein Landesgremium geschaffen, das für die Umsetzung zuständig ist - nach eigenen Angaben das bundesweit erste dieser Art.

Nun warten die Akteure auf den Startschuss aus Berlin, wo noch die Anforderungen für die behandelbaren Krankheiten definiert werden müssen.

Sobald dies erfolgt ist, stelle die Selbstverwaltung den Patienten "unbürokratische und umfangreiche ambulante Hilfe" in Aussicht.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17868)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »