Ärzte Zeitung, 29.08.2012

HAV

Viele Apotheken müssen zumachen

OFFENBACH (jvb). Wegen steigender Kosten müssten viele Apotheken schließen. Das entgegnet der Hessische Apothekerverband (HAV) auf eine Meldung der Nachrichtenagentur dpa, wonach der wachsende Kostendruck nicht zu mehr Insolvenzen führe.

Allein in Hessen ständen 2011 rund 36 Schließungen 12 Neueröffnungen gegenüber, so der HAV. Im ersten Halbjahr 2012 belaufe sich das Verhältnis auf 16 zu fünf.

Man könne also davon ausgehen, dass sich diese Tendenz verstärkt fortsetzen werde, so der HAV. Viele Apotheker würden mit einer Schließung rechtzeitig die Reißleine ziehen, bevor sie ihre Altersvorsorge riskierten.

Seit acht Jahren sei das Honorar nicht angepasst worden. Mieten und Großhandel seien oft nicht zu bezahlen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »