Ärzte Zeitung, 24.10.2012

Südwesten

KV will Honorarbescheid schlanker machen

Südwest-KV will Honorarbescheid schlanker machen

STUTTGART (fst). Die Honorarabrechnung als undurchschaubare Zahlenwüste - das soll sich ab 2013 in der KV Baden-Württemberg ändern.

KV-Geschäftsführerin Susanne Lilie hätte am liebsten Ärzten und Psychotherapeuten ihre Abrechnung auf zwei Seiten präsentiert, berichtete sie bei der Vertreterversammlung vergangenen Woche in Stuttgart. Schnell sei ihr vermittelt worden, dass "das illusorisch ist".

Dennoch würden die Unterlagen für die KV-Mitglieder deutlich transparenter. Obenauf bei der Abrechnung werde künftig ein Kennzahlenblatt liegen, das die entscheidende Frage beantworte: "Wie viel Geld bekomme ich zu welchem Zeitpunkt", erläuterte Lilie. Grafiken sollen die Zahlungsströme dabei transparent machen.

Fallenlassen musste die Geschäftsführerin nach eigenen Angaben das Vorhaben, diese Kurzabrechnung ohne weitere Unterlagen zu versenden - diese sollten ursprünglich im elektronischen Postfach der Mitglieder auf der KV-Webseite abgelegt.

Das sei aus rechtlichen Gründen nicht möglich gewesen, bedauerte sie. Pro Quartal würden in der Südwest-KV 700.000 Blatt Papier bedruckt.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stärkung der Organspende – Sogar Grüne loben Spahn

Klare Verantwortlichkeiten, bessere Refinanzierung: Der Bundestag bewertet das geplante neue Organspende-Gesetz positiv. Doch die Grundsatzdebatte kommt erst noch. mehr »

Deutsche ernähren sich schlecht

Tödliche Infarkte und Schlaganfälle durch schlechte Ernährung: Deutschland nimmt hier unter den Ländern mit westlichem Lebensstil einen traurigen Spitzenplatz ein. mehr »

Fallwert steigt um 2,6 Prozent

Die Entwicklung der Arzthonorare tendiert in der GKV-Regelversorgung weiter nach oben – jedenfalls laut den jüngst verfügbaren Zahlen. mehr »