Ärzte Zeitung, 23.11.2012

Fallpauschalen

Hartmannbund kritisiert PEPP

KÖLN. Scharfe Kritik an den geplanten Fallpauschalen für die Psychiatrie übt der Hartmannbund Nordrhein.

Die Einführung einer fest vergüteten Regelzeit führe zu einem Druck, der eine sachgerechte Behandlung verhindere.

Anders als bei "blutigen Entlassungen" würden bei psychiatrischen Erkrankungen die Folgen eines zu frühen Endes der stationären Versorgung nicht sofort sichtbar, sagte der stellvertretende Vorsitzende Dr. Stefan Schröter.

Es sei höchst bedenklich, ökonomische Anreize dafür zu schaffen, dass Patienten mit psychotischen oder neurotischen Erkrankungen stationär nicht ausreichend therapiert werden. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

628 Kliniken soll Geld gestrichen werden

17:00Hunderte Krankenhäuser sollen nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses keinen Zuschlag mehr für die Notfallversorgung erhalten. mehr »

Keuchhusten - längst keine Kinderkrankheit mehr

An Pertussis erkranken in Deutschland vor allem Erwachsene. Sie stellen eine Gefahr für Säuglinge dar. Wir zeigen, wie viele Erkrankte es seit 2001 gab und wie alt sie waren. mehr »

So lässt sich Glutensensitivität erkennen

Immer mehr Menschen vermuten, dass sie Gluten nicht vertragen. Ein Experte gibt Tipps, wie sich in der Praxis klären lässt, ob tatsächlich eine Glutensensitivität vorliegt. mehr »